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Arenal/Mallorca-Törnstart
Unter südlicher Sonne, mit einer leichten bis mittleren Brise, von Ankerplatz zu Ankerplatz segeln. An nicht überlaufenden Stränden in türkisfarbenem Wasser zu schwimmen und das mediterrane Flair der Balearen mit einem Glas Wein an lauen Sommerabende genießen.
Jawohl, dass wollen wir.
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Es ist Anfang September 2007 und wir wollen unsere Ferienwünsche in den Pituysen mit ihren Hauptinseln Ibiza, Formentera und Espalmador erleben.
In der ersten Woche bin ich alleine auf unserer Segelyacht Thalatta und nutze die Zeit, um kleine Arbeiten und Einkäufe zu erledigen. Während unseres Törn wollen mir möglichst wenig zukaufen müssen. Es ist wesentlich bequemer auf Mallorca alles Notwendige zu kaufen, da wir hier ein Auto haben.
In unserem Hafen findet das alljährliche Sardinenfest statt, zu dem die Fischer des Hafens einladen. Für einen sehr kleinen Obolus, kann jeder Gast sich selbst so viele Sardinen auf dem bereitgestellten Grill zubereiten, wie er möchte. Wein, Cava und Bier sind reichlich vorhanden. Felicitas kommt pünktlich, mit unserem Bordhund Timmy, zu diesem Fest auf Mallorca an.

Unser Schiff ist im besten Zustand, alles funktioniert einwandfrei und die Kombüse sowie die Weinvorräte werden eine bevorstehende Strapazierung sicherlich gut aushalten können. Am frühen Morgen geht es los. Ibiza mit 240° liegt an. In der Bucht von Palma müssen wir unter Maschine laufen. Ab etwa dem Cabo Figuera erwischen wir 3-4 Windstärken aus Nordost, was für uns Raumschotkurs bedeutet. Mit Groß und Fock erreichen wir im Mittel etwa 5 Knoten über Grund. Blauer Himmel, kaum eine Wolke, leicht bewegte See und einen konstanten Wind. Segeln nur in Badehose und manchmal noch nicht mal diese. Wir segeln Blauwasser.

Der Wind kommt beständig achterlicher als querab, was uns natürlich zum Setzen unseres Leichtwindsegels, dem Blister, veranlasst. Mit Groß und unserem fast 100 m² großen, bunten Leichtwindtuch bringt unsere Thalatta nun zwischen 6 und 7 Knoten Geschwindigkeit über Grund.
Die ausgebrachte Schleppangel soll für den Grillspaß am Abend sorgen. Es ist Lampuga Zeit. Große Schwärme dieser sehr schmackhaften Goldmakrele ziehen im September, wenn das Wasser über 22 Grad ist, an Mallorca vorbei.
Am Nachmittag sehen wir Ibiza am Horizont. Zuerst die Insel Tagomago und dann etwas später auch Ibiza selber. Wir wollen in keinen Hafen, sondern die Nacht vor Anker verbringen. Der Wind kommt, wenn auch momentan schwach, nach wie vor aus Ost bzw. Nord-Ost. Für die Lee-Seite der Insel, also für die nordwestliche Seite Ibizas, entscheiden wir uns. Mit dem letzten Büchsenlicht fällt unser Bügelanker, in gutem Sandgrund auf 5 Meter, in der sehr schönen Bucht von Portinatx
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