Zum Abschied wird gewunken
Wir sind große Freunde der spanischen Küche und dementsprechend sind wir ausgestattet. Irgendwann kam eine Paellapfanne samt Gasbrenner an Bord. Mit unseren Freunden aus der Marina und dieser Paellapfanne haben wir schon so manchen schönen Abend an Bord oder in einer Bucht verbracht. Zum Säubern binden wir die Pfanne dann an einen Tampen, hängen sie über Nacht ins Wasser, dass löst die Kruste und am nächsten Morgen wird sie dann gespült.
Nach einem schönen Abschiedsabend, wir wollten für einige Zeit Richtung Festland segeln, brachen wir am nächsten Tag gegen Mittag auf. Der Skipper stand stolz am Ruder, die Skipperin, im Moment zum Leichtmatrosen degradiert, hatte alle Hände voll zu tun und der Bordhund kontrollierte das Vorschiff auf blinde Passagiere. Die Terrasse in der Marina war voll besetzt. Alle schwenkten die Arme und winkten uns zum Abschied. Von der Tankstelle winkten uns die Marineros zu. Wildfremde Leute, die an dem Molenfeuer standen, winkten ebenfalls. So ein „ großer Bahnhof " wir wollten schließlich nicht in die Karibik. Der Hafen lag achteraus und der Bordhund kontrollierte nun das Heck. Er bellte. Wir wollten unsere Ruhe haben. Das Bellen hörte nicht auf. Vermutlich hatte er schlechte Laune oder wollte zurück in den Hafen, zu irgendeiner Hundeliebe. Der Skipper erteilte ihm die zweite ernstzunehmende Warnung. Kleine Pause, aber er hörte nicht auf. Wir schauten uns an und dann sahen wir den Feind unseres Bordhundes. Wir wurden verfolgt von unserer Paellapfanne, die wir am Morgen im Wasser vergessen hatten. Sie tanzte auf den Wellen hinter unserem Schiff wie ein Frisbee.
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