Cala Morell
Wir passierten das Cabo Nati gegen 20.00 Uhr. Bis zur Cala Morell waren noch etwa drei Seemeilen im Kielwasser zu lassen. An der südlichen Einfahrtshuk ist eine sehr markante Felsnase und deshalb gut auszumachen. Die Bucht selber ist eingebettet in kahle rötliche Felsen. Wegen der Untiefen, an der Backbordseite, hinter der Einfahrt, fuhr ich unser Schiff langsam in die Bucht.

Es lagen drei Segler und eine Motoryacht vor Anker. Nach einigem Suchen fanden wir eine gute Stelle mit Sand für unseren Anker. Auf acht Meter Wassertiefe rauschte er ab. Nachdem wir das Dingi klariert hatten, brachten wir noch eine stabile Achterleine aus und waren nun für die Nacht gesichert. Mal wieder durften wir einen wunderschönen sternenklaren Himmel erleben. Es ist sehr dunkel in der Siedlung am östlichen Hang. Von den an den Hängen gebauten weißen Häusern waren nur wenige bewohnt, scheinbar alles Ferienhäuser. Dass wir am Nachmittag nicht in der Cala Santandria geblieben waren und der Cala Morell den Vorzug gaben, war eine gute Entscheidung.
Am nächsten Morgen machten wir einen kurzen Ausflug mit dem Dingi an Land. Timmy musste natürlich seinen täglichen Landgang machen. An Bord ist unser Bordhund sehr sauber, er wartet immer geduldig auf das Ablegen mit unserem Dingi, um sein Geschäft an Land zu erledigen.

