Atlantic Rally for Cruisers

ARC 2006

Jedes Jahr startet gegen Ende November die Atlantic Rally for Cruisers in Las Palmas auf Gran Canaria und ist für viele Segler zur festen Einrichtung geworden.

204 Yachten aus 24 Nationen waren 2006 dabei um im Verbund mit anderen Yachten den Atlantik zu überqueren.
Zielhafen in der Karibik ist die Rodney Bay auf St. Lucia, einer der schönsten Inseln der Kleinen Antillen. Für die 2700 Seemeilen benötigen die Yachten je nach Bootsgrösse und Stärke des Nordostpassats zwischen 12 und 24 Tagen.

Unser Segelfreund Peter Atzenhofer von der Segeljacht Onyx, eine Sunbeam 44, aus unserem Hafen in Arenal und Manfred Schöchl von der Schöchl-Werft waren mit am Start.
Um uns die Startvorbereitungen anzusehen, sind wir für eine Woche nach Gran Canaria gereist und waren anschliessend total begeistert .

An der Regatta können Einrumpfboote ab 8,23 m 27 Fuss und Fahrtenkatamarane zwischen 8,23 - 18,29 m 27 und 60 Fuss Lüa teilnehmen, mit einer Mindestcrew von zwei Personen an Bord. In den Fahrtenseglergruppen, in denen Motoren erlaubt ist, werden die Resultate mit Hilfe eines von World Cruising festgesetzten Handikaps ermittelt.

Darüber hinaus gibt es eine Regattagruppe, die unter dem IRC Handikap startet und in der Sponsoring zulässig ist. Auch Motoryachten können in einer eigenen Gruppe teilnehmen. Die ARC ist ein freundschaftlicher Wettbewerb für Fartensegler, die den Atlantik in sicherer Gemeinschaft überqueren wollen.

Peter Atzenhofer

Das Mitführen von Sicherheitsausrüstung wie Rettungsinsel, EPIRB-Rettungssender und UKW-Funk ist Pflicht. Über ein tägliches Funknetz bleiben die Teilnehmer in Kontakt. Von den vielen erfahrenen Seglern, die am ARC teilnehmen, können auch Skipper mit weniger Hochseerfahrung profitieren.

Peter Atzenhofer und Manfred Schöchl haben in der hervorragenden Zeit von 16 Tagen im Rahmen der ARC den Atlantik überquert.

Das vorrangige Ziel der Überquerung bestand darin, die Zwei-Mann-Tauglichkeit der Sunbeam 44 unter Extrembedingungen zu testen:

Also maximalen Speed bei maximaler Besegelung und das Tag und Nacht. Die Wacheinteilung erfolgte im drei Stunden Rythmus. Als Besegelung wurde vorwiegend ein 140 m² großer Parasailor eingesetzt. Die Etmals betrugen 195 - 206 Seemeilen pro Tag, Durchschnittsgeschwindigkeit daher über 8 Knoten, das bedeutet stundenlange Surfphasen bis zu 10 Knoten. Da sonst diese Durchschnittsgeschwindigkeit nicht hätte erreicht werden können. Die Grenzen der Belastbarkeit des Segels lagen bei ca. 41 Knoten Windgeschwindigkeit. Nach einer Surfphase von 15,4 Knoten Schiffsgeschwindigkeit wurde das Segel aus Sicherheitsgründen geborgen. Obwohl sich die Sunbeam 44 noch immer gut steuern lies, war doch die Gefahr des Querschlagens gegeben. Das Risiko, das dabei ein Crewmitglied über Bord geht, wäre zu groß gewesen.

Der Lohn der harten Arbeit, die Onyx erreichte bereits nach 16 Tagen und zwei Stunden die Ziellinie in der Rodney Bay in San Lucia und damit den hervorragenden 18. Platz bei 230 teilnehmenden Yachten. Dabei lies die Onyx viele wesentlich größere Yachten hinter sich.

Manfred Schöchl

Zitat Manfred Schöchl: 
"Es war ein ausserordentlich aufregendes und schönes Erlebnis, vor allem die eigenen physischen und psychischen Grenzen kennen zu lernen. Einfach nur mit Passatsegeln sich in die Karibik treiben zu lassen, ist keine Herausforderung und wäre mir viel zu langweilig gewesen. Daher die Entscheidung nur zu zweit und auf maximalen Speed zu segeln. Es ist ungeheuer wichtig, ein derartiges Unternehmen nur mit einem verlässlichen und seemännisch kompetenten Partner, durchzuführen und Peter, als Eigner der Sunbeam 44, erfüllte diese Voraussetzung in jeder Hinsicht. Uns verbindet eine langjährige persönliche Freundschaft.

Die SY Onyx bei der Einfahrt in Rodney Bay auf St. Lucia

Was die Sunbeam 44 betrifft, so hat sich das Schiff als ausgesprochen gutmütig und Kursstabil erwiesen. Ein Großteil der Strecke wurde unter zur Hilfenahme des Auftopiloten bewältigt. Dieser hatte auch bei höheren Seegang oder Kreuzsee keine Probleme das Schiff auf Kurs zu halten. Die Sunbeam 44 hat den Härtetest locker weggesteckt und erreichte ohne Beschädigungen die Karibik. Wir haben uns in keiner Situation unsicher oder gefährdet gefühlt. Die Sunbeam 44 war uns in den 16 Tagen unserer Reise immer ein sicheres Zuhause."

Dutzende von Bildern werden gemalt

Bilder-Galerie an der Hafnmauer

Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
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Erinnerungsbild der ARC 2006
Erinnerungsbild der ARC 2006
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Kauf eines Tauchgerätes auf der Boot o6
Vorbereitung auf der Boot 06 in Düsseldorf
Peter ist Fahnentäger, natürlich für Österrreich
Flaggenparade
Blick auf einen Steg
Feli zu Besuch auf der Onyx im Hafen von Las Palmas
Demonstration einer Hubschrauberbergung
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Cris und Fritz von der SY Temptation
Skipper Info in Las Palmas
Peter und Manfred
Skippergemeinde
und abends Party
Das Team der Onyx
über die Toppen geflagt
Party auf der Onyx
Chris, Feli, Annemarie
Nachschub von Tapas
die Thisbe, eine alte Bekannte
Dingi-Regatta
Fernsehn an Bord der Onyx
Herrenrunde
Arbeiten an Bord
Versorgung kommt an Bord
Versorgung kommt an Bord
Versorgung kommt an Bord
Versorgung kommt an Bord