
Im November 2001 zog ein Tief, kommend von der Nordküste Afrikas, von Tunesien, in Richtung Menorca. Auf seiner Nordseite begann sich ein schwerer Sturm aufzubauen. Dieser Sturm tobte über 12 Stunden mit Geschwindigkeiten in Böen, von bis zu 80 Knoten. Auf der Linie Puerto de Colom bis Manacor sowie weiter über die Buchten von Alcudia und Pollensa hat dieses Unwetter eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Hafenanlagen, Häuser, Strassen und Autos wurden teilw. total zerstört. Hunderte von Bäumen, in erster Linie Palmen, wurden entwurzelt.
Alle an Bojen liegende Schiffe wurden auflandig von dieser extremen Windkraft getroffen. Dieser Sturm erfasste auch die, in den Häfen der beiden Buchten liegenden Schiffe, mit einer Wucht, die in dieser Form von niemanden vorher so erlebt wurde.
Dutzende von Schiffen sind gesunken oder von diesem unfassbaren Wind einfach an Land geworfen worden. Die Schäden, nicht nur an den Schiffen, ging in die Millionen.
Dieses Unwetter ist kaum vorstellbar, sieht man sich die Bilder an, die ich nur wenige Tage nach dem Unglück bei besten Bedingungen gemacht habe.























